Seilbahn in den Nahverkehrsentwicklungsplan aufgenommen

Veröffentlicht am 28.05.2017 in Pressemitteilungen

Der vor wenigen Tagen veröffentlichende Entwurf des Nahverkehrsentwicklungsplans für Stuttgart bringt für den Stadtbezirk eine positive Überraschung. Darin findet sich auch der im Dezember 2016 von der SPD Ost eingebrachte und vom Bezirksbeirat verabschiedete Vorschlag einer Seilbahnverbindung zwischen Ostendplatz und Pragsattel via Mineralbäder wieder.

Sowohl die berechnete Fahrgastnachfrage auf dieser Strecke als auch die Vorteile einer Luftseilbahn, hohe Leistungsfähigkeit und geringer baulicher Aufwand, rechtfertigten eine intensivere Prüfung dieses Vorschlages. Damit wird neben der Seilbahn Möhringen-Vaihingen ein zweites Seilbahnprojekt in der Region Stuttgart untersucht um der zunehmenden Bedeutung des ÖPNVs und der steigenden Zahl der Fahrgäste gerecht zu werden. Damit könnte perspektivisch die ebenfalls neu aufgenommene und als vertieft zu untersuchende Buslinie 47 zwischen Pragsattel und Stuttgart Ost durch ein schnelles, pünktliches und umweltschonendes Verkehrsmittel ersetzt und gleichzeitig eine Entlastung der Straßen erreicht werden. Daniel Campolieti, Vorsitzender der SPD Stuttgart-Ost resümiert: „Wir freuen uns sehr über die Aufnahme in den Nahverkehrsentwicklungsplan. Der erste konzeptionelle Schritt ist gemacht. Wir bleiben am Ball, damit dieses Projekt in naher Zukunft umgesetzt wird. Denn in Gesprächen mit den Anwohnern erhalten wir für die Idee einer Nord-Ost-Tangentialen ausschließlich einen positiven Zuspruch.“

Auszug aus dem Nahverkehrsplan: Maßnahmen, die hinsichtlich der verkehrlichen Sinnhaftigkeit der Prioritätenreihung oder der Finanzierung noch einer (politischen) Diskussion bedürfen, werden erstmals in einem Nahverkehrsentwicklungsplan (NVEP) zusammengefasst. Damit können im NVEP auch Planungsansätze oder tarifliche Zielsetzungen dargestellt und behandelt werden, die über den Planungshorizont des Nahverkehrsplans (5 Jahre) deutlich hinausreichen oder deren Kosten noch nicht abschließend ermittelt sind. Die Planungstiefe des NVEP beschränkt sich auf eine konzeptionelle Ebene.