Helga Geprägs und Elfriede „Efo“ Leonberger erhalten die Willy-Brandt-Medaille

Veröffentlicht am 12.07.2017 in Pressemitteilungen

Vlnr: Geprägs, Campolieti, Leonberger

„Wie niemand anderes steht ihr beide für die SPD Stuttgart-Ost“, begründet der Vorsitzende der SPD Stuttgart Ost, Daniel Campolieti, die Ehrung und verleiht Helga Geprägs (79) und Elfriede „Efo“ Leonberger (80) die Willy-Brandt-Medaille. Die Willy-Brandt-Medaille ist die höchste Auszeichnung der SPD und ehrt Mitglieder, die sich in besonderer Weise für die Sozialdemokratie verdient gemacht haben.

Politisiert wurden die beiden über die sozialistische Jugendorganisation „Die Falken“. So folgte früh der Weg in die SPD, da die Falken meist als Einstieg in die SPD galten. Sie wurden und waren schnell Frauen der Tat: Beide über 40 Jahre Mitglied in der SPD, beide jahrelang Mitglied im Bezirksbeirat und beide jahrzehntelang in den Gremien und Arbeitsdiensten des Waldheim Raichbergs aktiv. Efo Leonberger engagierte sich zudem bei der AWO, Helga Geprägs bei den Naturfreunden. „Egal wo es Arbeit zu tun gab, Helga und Efo haben angepackt.“ erklärt Campolieti: „Und ohne die beiden Damen wäre die SPD Stuttgart-Ost nicht ein so herzlicher Ortsverein, wie er es heute ist.“ Neben dem unermüdlichen Anpacken waren sie stets Ansprechpartnerinnen für politische und private Fragen. Durch die herzliche Art sorgten sie stets auch für versöhnliche Töne, falls es an Mitgliederversammlungen hoch herging. Auch dies kommt in der SPD gelegentlich vor. Und sie waren unersetzliche Wissensträgerinnen der Sozialdemokratie und den Geschichten aus dem Stadtbezirk. Mit Stolz berichteten sie von ihren Vorfahren im Kampf gegen den Nationalsozialismus im Stadtbezirk, den Wiederaufbau der Sozialdemokratie in der Nachkriegszeit und den Auseinandersetzungen mit dem politischen Gegner. Diese Geschichten sind wichtig, damit insbesondere junge Mitglieder erfahren, was die Wurzeln der Sozialdemokratie sind. Sie zeigen, weshalb „ältere“ Genossinnen wie Helga Geprägs und Efo Leonberger jahrzehnte lang für Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit „gekämpft“ haben. Nicht ohne Grund ist die SPD die einzige Partei in Deutschland, die noch nicht ihren Namen verändern musste. Grund sind Mitglieder wie Helga Geprägs und Efo Leonberger. Die SPD ist stolz auf sie.